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Von Konstantin · Veröffentlicht am
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Padel-Regeln einfach erklärt: Zählweise, Aufschlag, Wände


Padel folgt dem FIP-Regelwerk (Stand 01.01.2026): Gespielt wird im Doppel, gezählt wie im Tennis mit 15, 30, 40 und zwei Gewinnsätzen. Der Aufschlag kommt von unten, unter Hüfthöhe, diagonal und mit zwei Versuchen. Die Wände des Gegners gehören zum Spiel, sobald der Ball dort einmal aufgesprungen ist; die eigene Glaswand darfst du sogar direkt anspielen.

Die offiziellen Padel-Regeln stammen von der International Padel Federation (FIP): Ihr Regelwerk „Rules of Padel“ gilt in der Fassung zum 01.01.2026, zuletzt revidiert in Acapulco am 28.11.2025. Der Deutsche Padel Verband übernimmt es: „Der DPV orientiert sich am Regelwerk der FIP […]“ (DPV, Regelfragen, Stand 2026) Daran hält sich dieser Artikel – inklusive der Streitfälle Übergreifen am Netz, Doppelschlag, Körpertreffer, Rauslaufen und Hallendecke.

Wie funktioniert die Zählweise beim Padel?

Padel übernimmt die Tennis-Zählung mit 15, 30, 40 und Spiel. Für den Satz brauchst du sechs gewonnene Spiele und zwei Spiele Abstand: Bei 5:5 geht es bis 7:5 weiter, bei 6:6 in den Tie-Break. Das Match gewinnt das Paar mit zwei von drei Sätzen (FIP Rules of Padel, Stand 01.01.2026, Regel 1).

Bei 40:40 kennt das FIP-Regelwerk 2026 drei offizielle Zählmethoden:

Zählmethode (FIP Regel 1, 2026) Ablauf bei Einstand (40:40)
Option 1: Advantage Klassisch mit Einstand und Vorteil; das Spiel gewinnt, wer zwei Punkte in Folge holt
Option 2: Star Point Maximal zweimal über Einstand; bei „deuce 3“ fällt die Entscheidung in einem einzigen Punkt
Option 3: Golden Point Sofort ein einziger Entscheidungspunkt

Bei Star Point und Golden Point wählt das Rückschlag-Team die Annahmeseite und darf die Positionen für diesen Punkt nicht tauschen (FIP Regel 1, 2026). In lockeren Runden einigt ihr euch vor dem Match auf eine Variante.

Golden Point und Star Point: die Entscheidungspunkte

Der DPV erklärt den Golden Point so: „Bei Einstand entscheidet der sog. Golden Point, d.h. das annehmende Team bestimmt die Aufschlagseite und es wird nur noch ein Entscheidungspunkt gespielt.“ (DPV, Regelfragen, Stand 2026) Im Mixed muss der Annehmende dabei das gleiche Geschlecht wie der Aufschläger haben (FIP Regel 1, Option 3, 2026).

Neu ist der Star Point: „Ab der Saison 2026 wird international und in den GPS-Kategorien 1000 & 1500 sowie in der 1. Padel Bundesliga der Star Point eingeführt. Hier geht es zweimal über Einstand, danach folgt der Entscheidungspunkt.“ (DPV, Regelfragen, Stand 2026)

Wie läuft der Tie-Break ab?

Der Tie-Break geht bis 7 Punkte mit zwei Punkten Vorsprung; der Satz endet dann 7:6. Es beginnt der Spieler, der laut Satzreihenfolge an der Reihe wäre, mit einem einzigen Aufschlag von rechts. Danach schlägt das andere Team zwei Punkte auf, beginnend von links. Anschließend wechselt das Aufschlagrecht alle zwei Punkte (FIP Regel 1, 2026). Die Seiten wechselt ihr alle sechs Punkte. Den Folgesatz eröffnet das Paar, das den Tie-Break nicht begonnen hat (FIP Regel 1 und 5, 2026). Steht es nach zwei Sätzen 1:1, erlaubt das FIP-Regelwerk statt eines dritten Satzes auch einen Match-Tie-Break bis 7 Punkte oder einen Super-Tie-Break bis 10 Punkte (FIP Regel 1, Alternative Score Methods, 2026). Welche Zählweise gilt, klärt ihr sinnvollerweise vor dem Match.

Wie funktioniert der Aufschlag beim Padel?

Der Aufschlag kommt von unten und diagonal, mit zwei Versuchen pro Punkt. Der DPV fasst die Grundform so zusammen:

„Der Aufschlag erfolgt von unten, unter Hüfthöhe, und muss diagonal in das gegenüberliegende Aufschlagfeld gespielt werden. Der Ball muss zuerst auf dem Boden aufspringen, bevor er geschlagen wird. Beim Aufschlag darf der Ball nach dem Aufprall auf dem Boden nicht an das Gitter springen.“ (DPV, Regelfragen, Stand 2026)

Im Detail: Mindestens ein Fuß steht hinter der Aufschlaglinie, zwischen der gedachten Verlängerung der Mittellinie und der Seitenwand, bis zum Treffpunkt (FIP Regel 6.1, 2026). Du tippst den Ball hinter der Linie auf den Boden; er darf dabei weder Aufschlaglinie noch gedachte Mittellinie überqueren (Regel 6.2). Getroffen wird maximal auf Hüfthöhe, mit mindestens einem Fuß am Boden (Regel 6.4). Berühren deine Füße eine der Linien, ist es ein Fußfehler (Regel 6.3). Jedes Aufschlagspiel beginnt rechts, nach jedem Punkt wechselt die Aufschlagseite, und die Linien des Aufschlagfelds zählen als gut (Regel 6.5 und 7.1c).

Zwei Fehler hintereinander kosten den Punkt (Regel 13.1q). Ein angesetzter Schwung zählt dabei als Aufschlag, auch wenn du den Ball verfehlst (Regel 6.6).

Was zählt als Aufschlagfehler?

Ein Aufschlag ist unter anderem dann ein Fehler, wenn der Ball außerhalb des Aufschlagfelds aufspringt oder dich oder deinen Partner trifft. Auch ein Aufschlag, der nach dem Aufsprung das Gitter berührt, bevor er ein zweites Mal aufkommt, zählt als Fehler (FIP Regel 7.1, 2026). Auf Courts ohne Auslaufzone zählt es ebenfalls als Fehler, wenn der Ball nach dem Aufsprung direkt durch die Türöffnung fliegt. Wichtig für Rückschläger: Springt der Aufschlag auf und fliegt danach an die Glaswand, ist er gültig und muss gespielt werden.

Netzroller, Let und Return

Berührt der Aufschlag Netz oder Netzpfosten und landet danach im richtigen Aufschlagfeld, ohne vor dem zweiten Bodenkontakt das Gitter zu berühren, wird der Aufschlag wiederholt, ein „Net“ (FIP Regel 9.1, 2026). Ein „Let“ gibt es unter anderem, wenn der Rückschläger nicht bereit war: Beim ersten Aufschlag wird dann der komplette Punkt mit zwei neuen Versuchen wiederholt, beim zweiten nur dieser eine Aufschlag (Regel 9.2). Reklamieren geht allerdings nicht mehr, sobald ein Return versucht wurde (Regel 6.11).

Beim Return musst du den Aufschlag aufspringen lassen und vor dem zweiten Bodenkontakt schlagen. Ein Volley-Return ist verboten (FIP Regel 8.1, 2026). Trifft dich der Aufschlag vor dem Aufsprung, geht der Punkt an den Aufschläger (Regel 8.5).

Welche Regeln gelten für Glaswand und Gitter?

Die Grundregel: Nach dem Aufsprung im gegnerischen Feld bleibt der Ball im Spiel, egal welche Court-Teile er danach berührt, ob Wände, Gitter, Netz oder Netzpfosten (FIP Regel 12.3 und 12.4, 2026). Auch mehrfache Wand- und Gitterkontakte sind dann erlaubt; zurückspielen musst du den Ball vor dem zweiten Bodenkontakt (Regel 14.1c). Selbst ein Ball, der genau im Winkel zwischen Wand und Boden aufkommt, die gefürchtete Ecke, ist gültig (Regel 14.1i).

Ohne Bodenkontakt kippt die Logik. Der DPV formuliert es so:

„Ein Punkt ist verloren, wenn der Ball zweimal auf der eigenen Seite aufkommt. Bei einem Schlag ins Netz oder an das Gitter bzw. Glas auf der gegnerischen Seite ist der Punkt ebenfalls verloren.“ (DPV, Regelfragen, Stand 2026)

Das gilt sogar, wenn der Ball vorher noch Netz oder Netzpfosten touchiert (FIP Regel 13.1h, 2026).

Deine eigene Glaswand darfst du dagegen taktisch nutzen: Ein Ball, der zuerst gegen sie geht und danach über das Netz ins gegnerische Feld springt, ist ein korrekter Return (FIP Regel 14.1b, 2026). Mit dem eigenen Gitter funktioniert das nicht. Berührt der Ball nach deinem Schlag Gitter oder Boden deiner Seite, ist der Punkt verloren (Regel 13.1l). Merksatz: eigene Glaswand ja, eigenes Gitter nein. Bleibt der Ball drüben nach dem Aufsprung im Gitter stecken oder auf der Wandoberkante liegen, gehört der Punkt dir (Regel 15.1). Welche typischen Anfängerfehler beim Padel an Wand und Netz die meisten Punkte kosten, liest du im eigenen Artikel dazu.

Wann ist der Punkt sofort verloren?

Sofort verloren ist der Punkt, wenn du, dein Schläger oder etwas, das du trägst, Netz, Netzpfosten, Spannseil oder das gegnerische Feld berührt, solange der Ball im Spiel ist (FIP Regel 13.1a, 2026). Der Ball selbst darf das Netz berühren; ein Netzroller im Ballwechsel, der im gegnerischen Feld landet, ist korrekt (Regel 14.1e). Beim DPV heißt es dazu:

„Der Ball muss beim Spielen über das Netz fliegen und darf das Netz leicht berühren. Es darf nicht über das Netz gegriffen werden, außer der Ball hat auf der eigenen Seite bereits den Boden berührt.“ (DPV, Regelfragen, Stand 2026)

Übergreifen: wann du jenseits des Netzes schlagen darfst

Damit ist auch das Übergreifen geregelt: Schlägst du den Ball, bevor er das Netz überquert hat, verlierst du den Punkt (FIP Regel 13.1f, 2026). Die Ausnahme entsteht durch Spin: Springt der Ball in deinem Feld auf und fliegt von selbst zurück über das Netz, darfst du ihn jenseits des Netzes schlagen (Regel 14.1g). Bedingung: Du berührst dabei weder Netz noch Pfosten noch gegnerisches Feld. Über das Netz springen bleibt tabu (Regel 13.1n).

Doppelschlag, Ball am Körper und Schläger

Beim Doppelschlag entscheidet die Bewegung: Zwei getrennte Ballkontakte sind Punktverlust (FIP Regel 13.1i, 2026); passiert der doppelte Kontakt in einer einzigen, durchgehenden Bewegung und ändert sich die Flugbahn nicht wesentlich, ist der Return korrekt (Regel 14.1h). Schlagen beide Partner den Ball, ist der Punkt weg; trifft einer nur den Schläger des Partners, nicht (Regel 13.1o).

Eindeutig geregelt ist der Ball am Körper: Trifft dich der Ball nach gegnerischem Schlag an Körper, Kleidung oder Ausrüstung, verlierst du den Punkt (FIP Regel 13.1k, 2026). Für den Schlagenden ist das ein korrekter Return (Regel 14.1a). Genauso verloren ist der Punkt, wenn dein eigener Schlag dich selbst oder deinen Partner trifft (Regel 13.1j). Der Schläger bleibt dabei in der Hand: Ein geworfener Schläger, der den Ball trifft, kostet den Punkt (Regel 13.1m). Dasselbe gilt für einen fallen gelassenen Schläger und eine gerissene Sicherheitsschlaufe (Regel 13.1r). Die Schlaufe ist Pflicht: „Der Schläger muss während des Spiels immer am Handgelenk befestigt sein (Schlaufe), um Verletzungsgefahren zu vermindern.“ (DPV, Regelfragen, Stand 2026)

Was gilt, wenn der Ball aus dem Court fliegt?

Das hängt vom Court ab. Ohne zugelassenes Außenspiel ist der Punkt beendet, sobald der Ball nach dem Aufsprung über die Begrenzung oder durch die Tür das Feld verlässt. Der Punkt geht dann an den Schlagenden (FIP Regel 13.1d, 2026). Auf Courts mit zugelassenem Außenspiel gilt: Fliegt der Ball nach korrektem Aufsprung über die Rückwand hinaus, ist der Punkt sofort vorbei. Verlässt er das Feld über die Seitenwand oder durch die Tür, darfst du hinterherlaufen (Regel 13.1e). Ein Return von außerhalb zählt ganz normal (Regel 14.1j).

„Die gegnerische Mannschaft darf den Ball außerhalb des Feldes zurückspielen, solange er noch nicht ein zweites Mal aufkommt. Das gilt jedoch nur, wenn der Ball über die Seitenwand aus dem Court geflogen ist und wenn die Ausmaße des Auslaufes dies regeltechnisch zulassen.“ (DPV, Regelfragen, Stand 2026)

Ob Außenspiel zulässig ist, regelt das FIP-Regelwerk (2026) im Court-Abschnitt zu Sicherheitszone und Außenspiel, auf den Regel 16 verweist. Der Court braucht dafür pro Seite zwei Zugänge und eine hindernisfreie Zone von mindestens 3 Metern Breite, 4 Metern Länge und 3 Metern Höhe. Stehen Lichtmasten in dieser Zone, ist Außenspiel verboten.

Welche Sonderregeln gelten in der Halle?

In der Halle entscheidet der Zeitpunkt des Deckenkontakts. Trifft dein Schlag Decke, Träger oder Lampe, bevor der Ball im gegnerischen Feld aufgesprungen ist, hast du den Punkt verloren – egal, ob das courtfremde Element über deiner oder der gegnerischen Seite hängt (FIP Regel 13.1g, 2026). Springt der Ball dagegen erst korrekt im gegnerischen Feld auf und fliegt dann an Decke oder Beleuchtung, ist das ein gewonnener Ball (Regel 14.1d). Bei 1.910 Courts an 599 Anlagen in Deutschland (PadelCompass, Stand 01.07.2026) gehört die Deckenregel zum Grundwissen.

Warum ist Padel offiziell ein Doppel?

Das Regelwerk definiert Padel als reines Doppel: „Padel wird immer im Doppel (2 gegen 2) gespielt. Jede Mannschaft hat eine rechte und eine linke Spielfeldseite.“ (DPV, Regelfragen, Stand 2026) Die FIP legt in Regel 3 (2026) auch die Grundaufstellung fest: Der Aufschläger bringt den Ball ins Spiel, angenommen wird diagonal gegenüber. Alle anderen Positionen sind frei, beide Partner dürfen überall auf ihrer Courthälfte stehen. Ein Einzel sieht das Regelwerk nicht vor; fürs Training zu zweit bleibt das Spiel über die Diagonale die praktikable Behelfslösung.

Was unterscheidet die Padel-Regeln vom Tennis?

Die Zählweise ist identisch: „Das Punktesystem ist wie beim Tennis: 15, 30, 40, Spiel.“ (DPV, Regelfragen, Stand 2026) Fast alles andere trennt die beiden Sportarten. Im Tennis wird der Aufschlag aus der Luft geschlagen, bevor der Ball den Boden berührt (ITF Rules of Tennis 2026, Regel 16); im Padel muss der Ball erst aufspringen.

Merkmal Padel (FIP, Stand 01.01.2026) Tennis (ITF Rules of Tennis 2026)
Aufschlag nach Bodenkontakt, von unten, maximal auf Hüfthöhe aus der Luft, bevor der Ball den Boden berührt
Court 20 x 10 m, komplett umschlossen 23,77 m lang, 8,23 m (Einzel) bzw. 10,97 m (Doppel) breit
Netzhöhe 0,88 m Mitte, 0,92 m an den Enden 0,914 m Mitte, 1,07 m an den Pfosten
Schläger max. 45,5 cm, perforierte Fläche, Schlaufe Pflicht bis 73,7 cm, bespannt
Spielform offiziell nur Doppel Einzel und Doppel
Zeit zwischen Punkten max. 20 Sekunden max. 25 Sekunden
Wände gegnerische Wände nach dem Aufsprung im Spiel, eigene Glaswand auch direkt keine Wände, Ball außerhalb der Linien ist aus

Das Spielfeld in Kürze

Der Court misst 20 mal 10 Meter, die Aufschlaglinien verlaufen 6,95 Meter beidseits parallel zum Netz, und über dem Feld bleiben mindestens 6 Meter frei (FIP Rules of Padel, Stand 01.01.2026, Abschnitt The Court). Die Stirnseiten sind 4 Meter hoch: 3 Meter Wand, darüber 1 Meter Gitter. Das Netz ist 10 Meter lang, 0,88 Meter in der Mitte und 0,92 Meter an den Enden hoch; die Pfosten messen maximal 1,05 Meter. Was die erste Stunde kostet und welche Schuhe auf dem Belag halten, steht im Einsteiger-Guide für deine erste Stunde Padel.

Häufige Fragen zu den Padel-Regeln

Heißt es Padel oder Paddel?

Der Sport heißt Padel, mit einem d. Ein Paddel ist das Sportgerät fürs Kanu. Der Name leitet sich vom spanischen „pádel“ ab; entsprechend heißen die Verbände Deutscher Padel Verband (DPV) und International Padel Federation (FIP). Wer nach „Paddel Regeln“ sucht, meint fast immer die Regeln dieses Rückschlagsports.

Was ist ein Let beim Padel?

Ein Let ist eine Wiederholung. Beim Aufschlag gibt es sie etwa, wenn der Rückschläger nicht bereit war; beim ersten Aufschlag wird dann der komplette Punkt mit zwei neuen Versuchen gespielt (FIP Regel 9.2, 2026). Im Ballwechsel gilt ein Let unter anderem, wenn der Ball kaputtgeht oder ein zweiter Ball auf den Court gerät (Regel 10). Wer weiterspielt, statt sofort zu stoppen, verliert das Reklamationsrecht.

Wann wechselt man beim Padel die Seiten?

Nach dem ersten, dritten und jedem weiteren ungeraden Spiel des Satzes; im Tie-Break zusätzlich alle sechs Punkte (FIP Regel 5.1 und 5.2, 2026). Beim Seitenwechsel sind maximal 90 Sekunden Pause erlaubt; nach dem ersten Spiel eines Satzes wird ohne Pause gewechselt. Im Tie-Break stehen für den Seitenwechsel 20 Sekunden zur Verfügung, zwischen zwei Sätzen gilt ein Maximum von 120 Sekunden (FIP Regel 2, 2026).

Gibt es die offiziellen Padel-Regeln als PDF?

Ja. Die FIP veröffentlicht die „Rules of Padel“ (Anwendung zum 01.01.2026) als englischsprachiges PDF auf padelfip.com. Eine deutsche Kurzfassung der wichtigsten Regeln bietet der Deutsche Padel Verband auf seiner Regelseite unter dpv-padel.de; als nationale Referenz verweist der DPV direkt auf das FIP-Dokument.

Mit welchen Bällen spielt man Padel?

Mit Padelbällen nach FIP-Spezifikation (2026): 6,35 bis 6,77 Zentimeter Durchmesser, 56,0 bis 59,4 Gramm Gewicht und eine Sprunghöhe von 135 bis 145 Zentimetern, fallen gelassen aus 2,54 Metern Höhe. Die Gewichtsklasse entspricht der von Tennisbällen, das Sprungfenster ist enger gefasst. Bei offiziellen Matches legt der Veranstalter Marke, Ballzahl und Wechselrhythmus vorab fest (FIP Regel 17, 2026).